Das Leben heilen. Texte über Gesundheit und Heilung in lebendigen Systemen. Foto von Petra Kemper

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Eckehard W. Rechlin

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Anna Domenica Lanci

Leseprobe aus:
Das Leben heilen

SCHMIEDE EDITION . Band 3 . Herausgegeben von Eckehard W. Rechlin
GROTE Verlag Hamburg . November 2008

Das Leben heilen . Texte über Gesundheit und Heilung in lebendigen Systemen


Das Schönste, das Beste geschieht in mir, wenn ich aus der Macht und der Idee, wie die Dinge zu sein haben, herausgehe.
Verlasse ich den Boden des Kampfes, des Trotzes, des Sarkasmus, der Wut, des Neids, der Missbilligung, fühle, sehe und erfahre ich in mir: Neugierde, Wissbegierde, Lust, Spannung und Angst vor dem Neuen.
Meine Erfahrungen lassen mich darauf vertrauen, dass zur richtigen Zeit das Richtige geschieht.
Es sind Augenblicke im Leben, in denen ich mich dem Unerklärlichen, dem Göttlichen in mir, sehr verbunden fühle.
Das Göttliche in mir ist, wenn ich den Kampf, den Trotz, die Kontrolle loslasse und in die Akzeptanz, die Wertfreiheit und ins Vertrauen gehe, weil ich glaube. Bevor mir diese Akzeptanz gelingt, bin ich in meinen Verhaltensmustern gefangen. Mein Körper und meine Seele fühlen sich eng, schmerzhaft und dunkel an. Gehe ich in die Akzeptanz des Augenblicks und verbinde mich mit dem Universum, fühle ich mich in meinem Körper und in meiner Seele frei, weit, lächelnd und offen.
Die Eigenschaften: Glaube, Ehrlichkeit, Güte und Hoffnung eröffnen eine Harmonie zwischen der Außenwelt und mir. Ich nehme wahr und spüre, dass ein innerliches Lächeln und eine Schönheit mich und meine Umgebung erfassen.

Frau M. ruft mich als Heilpraktikerin zu ihrem 87-jährigen Mann, den ich seit vier Jahren regelmäßig behandele. Als ich eintreffe, sehe ich sofort, dass er nicht ansprechbar ist. Ich versuche als erstes, seinen Kopf nach vorn auf die Brust zu bewegen. Keinerlei Reaktion, nur Starre! Das Gesicht ist eingefallen, gräulich-blass, die Nase spitz. Ich gebe ihm sofort zwei Globuli eines homöopathischen Arzneimittels, die ihm zuerst einmal dazu verhelfen sollen, sich zwischen Leben und Tod zu entscheiden. Ich erkläre der Ehefrau die Lage, die Gefahren, die Möglichkeiten und ihre Konsequenzen. Sie muss jetzt entscheiden, ob wir nur die homöopathische Behandlung fortführen, oder ob wir einen Notarzt dazu holen. Denn egal, wie wir jetzt weiter verfahren, sie muss mit der Entscheidung leben können.

Sie entscheidet sich dafür, den Notarzt kommen zu lassen. Herr M. benötigt dringend einen Zugang in die Vene, vor allem ein Rezept für die Medikamente, die er von seinem Arzt seit Jahren erhält. Während die Ehefrau den Notarzt ruft, messe ich den Blutdruck des Patienten, seine Temperatur, überprüfe Puls und Atmung, nehme einige neurologische Untersuchungen vor und gebe in kurzen Abständen weiterhin einzelne homöopathische Gaben. Da ich eine zweite Meinung einholen möchte, berate ich mich telefonisch mit einem Kollegen, der die Lage genauso ernst einschätzt wie ich.

Als der Notarzt eintrifft, stelle ich mich zur Seite. Meine Arbeit, die Lebenskraft zu steigern und meinen Patienten zu einer Entscheidung zu bewegen, habe ich getan. Die Ehefrau bittet den Notarzt um einen Zugang in die Vene für ihren Mann und um ein Rezept, damit ich die Medikamente über die Vene verabreichen kann, solange ihr Mann noch keine Reaktionen zeigt. Abgelehnt. Der Patient muss mit ins Krankenhaus.

Ich füge mich der Bitte meiner Klientin, sie ins Krankenhaus zu begleiten. Die Ärztin im Krankenhaus teilt uns mit, Herr M. müsse dort bleiben. Morgen würden weitere Untersuchungen stattfinden - aber nicht heute! Frau M. geht hinaus, um mit einem befreundeten Professor und der Hausärztin zu telefonieren, in der Hoffnung, von ihnen Beistand zu erhalten. Beide raten ihr davon ab, ihren Ehemann mit nach Hause zu nehmen, sie würden die Verantwortung dafür nicht übernehmen. Außerdem wäre es für sie als Ehefrau sicher gut, sich zu Hause ein wenig auszuruhen und zu erholen, solange ihr Mann im Krankenhaus sei. Meine Klientin kommt frustriert, enttäuscht und verzweifelt zurück. Sie will nicht, dass ihr Mann in ein Mehrbettzimmer kommt. Dort könne ich ihn nicht ausgiebig, in Ruhe und Harmonie behandeln. Außerdem könne sie ihn dort nicht so versorgen, wie es ihr zu Hause möglich sei.

Die Ärztin hat mich bisher, obwohl ich die ganze Zeit dabei bin, keines Blickes gewürdigt. Ich habe mich ganz bewusst zurückgehalten. Nun aber bekomme ich von meiner Klientin den Auftrag, mit der Ärztin zu sprechen ...

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