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Eckehard W. Rechlin

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- Lebenserfolg bedeutet: zunehmende LebensQualität im Alltag. -
"Mut zum eigenen Weg"
SCHMIEDE EDITION . Band 1 . 2006
"Mut zum eigenen Weg" - CD >>>

cover01
Eckehard W. Rechlin:
Steine in Gold verwandeln

Anja Kersten:
Geliebte Irr-Wege!

Thomas Reinecke:
Bühne? Frei! Im Rampenlicht

Jutta Koch:
Sternschnuppen und Sternstunden

Lutz Pieper:
Kühlschrank oder Vitrine

Susanne Steinicke:
Götterhimmel

Kai Schwochow:
Raum geben

Doris H. Blieffert:
Die leise Stimme in mir

Karsten Grote:
Back To The Roots

Mut zum eigenen Weg . 9 persönliche Geschichten über Lebenskunst, Erfolg und Lebensqualität.
GROTE Verlag Hamburg August 2006 . ISBN 978-3-9809049-1-9 . 92 S. geb. € 14.

"Back To The Roots"
Karsten Grote

Rückzug von Anfang an. Wenn ich an meine frühe Kindheit zurückdenke, sehe ich mch an einem runden Eichentisch sitzen, dessen quadratische Beine auf kindertaugliche Länge abgesägt wurden. Vor mir ein Tuschkasten und ein Stapel gebrauchtes Büropapier. Ich malte Bäume und Fantasievögel, war vertieft in meine Bilder.

Mein Vater war bei der Behörde angestellt, und ich habe lange geglaubt, er sei in einer Offiziersfamilie aufgewachsen. Später wurde daraus ein Gefängnisaufseher - was ja durchaus gewisse Parallelen hat. Von meiner Mutter weiß ich im Wesentlichen, dass sie als Artistin im Zirkus aufgetreten ist und sich in kleinen Werbeproduktionen oder als Model Geld verdient hat.

Ich war das erste Kind meiner Eltern. als ich vor einigen Jahren einmal bei Klaus Lange eine innere Reise zu meinen Eltern machte, sah ich sie, mir die Rücken zugewandt, miteinander streiten. Ich hatte keine Chance, sie zu erreichen, und ging resigniert weg. Ich zog mich zurück und malte, allein mit meinen Bedürfnissen und Gefühlen. Die Geburt meiner zwei Brüder hatte diese Situation noch verstärkt.

Heute merke ich meistens sehr schnell, wenn ich in dieses alte Rückzugs-Muster verfalle, und kann mein Verhalten bewusst ändern.

Ausgeliefert. Als ich in die Schule kam, trennten sich meine Eltern. Der jüngere Bruder kam zu meiner Mutter, wir anderen beiden zu meinem Vater. Tagsüber waren wir in einem Kindergarten mit grässlichen Erzieherinnen, wie man sie heute aus Filmen über Klosterschulen kennt. Die Erinnerung an die Montagssuppe, voller Fleischstücke mit Fetträndern, verursacht bei mir noch heute ein Übelkeitsgefühl. Inzwischen weiß ich, dass ich Probleme mit tierischen Eiweißen habe und warum ich mich fast täglich übergeben musste, wenn ich es nicht schaffte, das Essen zu verweigern, bis ich abends abgeholt wurde.

Ich bin sehr sensibel geworden, wenn es um Kinderseelen geht. Das ist ein Grund, warum ich beispielsweise im Elternrat mitarbeite. (...)

Dazu gehören. Kurzfristig wollte ich Rockmusiker werden. Ich versuchte mich an der Gitarre und am Schlagzeug, trug Lederjacken und fuhr meine Kreidler im Horner Kreisel. Zigaretten, Alkohol und diverse Drogenerfahrungen begleiteten diesen Lebensabschnitt. Das Schanzenviertel war das richtige Pflaster hierfür. So mancher "Freund" aus dieser Ära hat diese Zeit nicht überlebt, mit einem "Überlebenden" feiere ich bald unsere 50-jährige Freundschaft.

Lesen Sie weiter in "Mut zum eigenen Weg"!

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