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Rückzug
von Anfang an. Wenn ich an meine frühe Kindheit
zurückdenke, sehe ich mch an einem runden Eichentisch sitzen,
dessen quadratische Beine auf kindertaugliche Länge abgesägt
wurden. Vor mir ein Tuschkasten und ein Stapel gebrauchtes
Büropapier. Ich malte Bäume und Fantasievögel, war
vertieft in meine Bilder.
Mein Vater war bei der Behörde
angestellt, und ich habe lange geglaubt, er sei in einer
Offiziersfamilie aufgewachsen. Später wurde daraus ein
Gefängnisaufseher - was ja durchaus gewisse Parallelen hat. Von
meiner Mutter weiß ich im Wesentlichen, dass sie als Artistin im
Zirkus aufgetreten ist und sich in kleinen Werbeproduktionen oder als
Model Geld verdient hat.
Ich war das erste Kind meiner Eltern.
als ich vor einigen Jahren einmal bei Klaus Lange eine innere
Reise zu meinen Eltern machte, sah ich sie, mir die Rücken
zugewandt, miteinander streiten. Ich hatte keine Chance, sie zu
erreichen, und ging resigniert weg. Ich zog mich zurück und malte,
allein mit meinen Bedürfnissen und Gefühlen. Die Geburt
meiner zwei Brüder hatte diese Situation noch verstärkt.
Heute merke ich meistens sehr schnell,
wenn ich in dieses alte Rückzugs-Muster verfalle, und kann mein
Verhalten bewusst ändern.
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