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Eckehard W. Rechlin

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- Lebenserfolg bedeutet: zunehmende LebensQualität im Alltag. -
"Mut zum eigenen Weg"
SCHMIEDE EDITION . Band 1 . 2006
"Mut zum eigenen Weg" - CD >>>

cover01
Eckehard W. Rechlin:
Steine in Gold verwandeln

Anja Kersten:
Geliebte Irr-Wege!

Thomas Reinecke:
Bühne? Frei! Im Rampenlicht

Jutta Koch:
Sternschnuppen und Sternstunden

Lutz Pieper:
Kühlschrank oder Vitrine

Susanne Steinicke:
Götterhimmel

Kai Schwochow:
Raum geben

Doris H. Blieffert:
Die leise Stimme in mir

Karsten Grote:
Back To The Roots

Mut zum eigenen Weg . 9 persönliche Geschichten über Lebenskunst, Erfolg und Lebensqualität.
GROTE Verlag Hamburg August 2006 . ISBN 978-3-9809049-1-9 . 92 S. geb. € 14.

"Raum geben"
Kai Schwochow

"Nein, wir können das nicht!"

Meine Hände versagten mir den Dienst. Ich konnte die Gasmaske nicht aufsetzen. Ich stand vor einer Gaskammer. Es war eine Übung im Grundwehrdienst bei der Bundeswehr. Mein Vorgesetzter drängte mich: "Du musst da jetzt rein - und die Übung mitmachen. Mit oder ohne Maske. Nur: Ohne Maske kommst du nicht weit." Doch es ging nicht. Alles in mir sträubte sich. Ich zitterte am ganzen Leib, verschränkte die Arme und beging eine Befehlsverweigerung. Zu meinem Glück hatte ich einen einfühlsamen Vorgesetzten. Er merkte, dass ich selbst nicht wusste, warum mir das passierte. Er sprach mit mir unter vier Augen und beruhigte mich.

Ich verstand die Welt nicht mehr. Mir war, als sprächen meine Hände zu mir: "Nein, wir können das nicht!" Gleichzeitig spürte ich eine intensive Kraft, einfach NEIN sagen zu müssen. Diese Kraft war so stark, dass ich es mit der Angst bekam. Angst - doch wovor? Zuerst war es einfach die Angst vor der Maske und der Enge im Gesicht. Daraus entwickelte sich die Angst, auf Dauer eingesperrt zu sein. Die Folgen wurden mit der Zeit stärker: Fahrstuhl fahren, im Bus oder in der Bahn sitzen: Das konnte ich kaum noch ertragen. Und das war erst der Anfang. Später ertrug ich nicht einmal mehr schwülwarmes Wetter. Die dicke Luft bedrängte mich.

Am Ende des dreimonatigen Grundwehrdienstes hatte ich 18 kg abgenommen, war ziemlich drahtig geworden. Die Versetzung in eine andere Kaserne stand an. Ich hegte die Hoffnung, dass nun alles besser werden würde. Wohin würde es wohl gehen?

"Sie haben künftig ein ruhiges Soldatenleben. Sie dürfen Wache schieben in einem Atomwaffenlager ..."

Lesen Sie weiter in "Mut zum eigenen Weg"!

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