"Eins sein und zwei bleiben"
Karsten Grote
In Karsten Grotes
Geschichte,
einer Fortsetzung seines Beitrages aus „Mut zum
eigenen Weg“, geht es zuerst buchstäblich um einen
Schlüssel, aus dem sich über die
Auseinandersetzung mit dem Thema „Geld“ das grundsätzliche
Szenario einer
stabilen Lebenspartnerschaft entwickelt: „Eins sein und zwei bleiben“.
"Wieso habe ich
eigentlich keinen Schlüssel zu deinem Atelier?" fragte Ulla mich
plötzlich. Sie stand in der offenen Ateliertür, war schon im
Weggehen und hatte sich noch einmal kurz umgedreht. Sie schien dieses
Thema schon lange mit sich herumzutragen.
Ich starrte sie wortlos
an. Diese Frage traf mich nicht wirklich unerwartet, aber in diesem
Moment doch ganz überraschend.
"Warum willst du einen
Schlüssel für das Atelier haben?" fragte ich nach einen
endlos scheinenden Zeit. "Du hattest für das alte Büro keinen
Schlüssel, hast auch nie einen gewollt, warum jetzt?"
"Ach, nur so", hörte
ich noch, und Ulla verschwand.
Da war sie wieder, diese
Schwere, dieser Schlag in die Magengrube. Ich wusste, dass sie jetzt
sehr traurig nach Hause fuhr und schon bereute, dass ihr diese Frage
entwichen war.
Ich blieb allein
zurück, zerrissen zwischen Mitgefühl und dem klaren Willen,
nun endlich meinen Weg zu gehen, um jeden Preis ...
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"Schlüssel zur
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